4.
Dezember 2007, 15:00 UhrAuch
diese Arbeiten am Haupthaus gehen zügig voran, so dass das Dach dort
schon Gestalt angenommen hat. Um 15 Uhr soll das erste Teil der
Mitteldach-Erhöhung eingebaut werden. Dabei zeigt es sich, dass ein
Dachbalken und die Isolierung sich im Wege sind. Hier müssen die
Bauarbeiter das Teil nochmal auf den Boden ablassen und erst einmal
Hand anlegen, bevor es dann im zweiten Versuch an den vorgesehenen
Platz passt.
4. Dezember 2007, 16:30 UhrBei
den 3 anderen Teilen gab es ähnliche Problemchen. Dadurch zog sich
dieser Aufbau etwas länger hin als vorher gewohnt. Gegen 16:30 Uhr
rutschte dann aber auch das vierte und letzte Teil an seinen Platz.

Für heute fehlt jetzt nur noch
die Oberwand vom Badezimmer, Schornstein, First und die
Dachbalken. Wand, Schornstein
und First werden nach einer Pause noch an Ort und Stelle gebracht. Die
Dachbalken werden vom Kran nur nach oben gehoben, abgelegt und dort
gesichert. An den endgültigen Platz werden sie die Balken morgen
schieben.
Den
Abend lassen wir gemeinsam mit den Bauarbeitern mit
heißer Fleischwurst, Brötchen, Glühwein und anderen Getränken
ausklingen.
5. Dezember 2007Heute
wird am Dach weitergearbeitet. Das Haus soll so schnell wie möglich
dicht sein. Zumal für die kommende Nacht und morgen wieder Regen
angekündigt ist. Die Arbeiten gehen daher auch sehr lange. Erst gegen
20 Uhr ist das Tagespensum absolviert.
Für die Dacherhöhung wird
innen ein Behelftspodest angebracht, um die Spitze gut erreichen zu
können. Das ist schon deshalb notwendig, weil dort ja noch eines der
beiden Dachfenster eingebaut werden soll.

Die
letzte Pause bis das Tagwerk vollbracht ist. Am unteren Lichtkegelrand
ist die Öffnung für das Dachfenster zu sehen. Das zweite Dachfenster
befindet sich auf der anderen Seite des Hauses.
6. Dezember 2007Um
17:30 ist heute Feierabend. Es geht ins Wochenende. Das Haus ist soweit
abgedichtet, dass Regen nichts mehr schaden kann. Die beiden Fenster im
Dachreiter sind eingesetzt. Und die Lücken für die noch nicht
eingesetzten Dachfenster sind abgedeckt.

Wir wünschen den
Arbeitern ein schönes Wochenende und sehen uns am Montag wieder.
10. Dezember 2007Früh
am Morgen beginnen die Treppenbauer bereits mit ihrer Arbeit. Die
Arbeiter für den Rohbau dagegen kommen erst gegen Mittag. Sie sind
heute Morgen von Berlin hierher gefahren. Es sind auch nur noch 2 der
4, die letzte Woche da waren, verstärkt um einen neuen Kollegen.
Am Abend kann man schon gut die
Treppe erkennen. In den Keller liegen bereits die Behelfsstufen auf.
11. Dezember 2007Heute
geht es gut voran. Die Treppe wird fertiggestellt - inklusive des
Rücklaufgeländers im Erdgeschoss und des Galeriegeländers.
Außen
ist heute auch viel zu sehen. Das erste der beiden Dachfenster wird
eingebaut und ein Teil der Dachziegeln aufgebracht. Und so sieht es
kurz vor Sonnenuntergang - die Arbeiten gehen noch weiter - aus:
12. Dezember 2007Weiter
geht es mit dem Dach. Rund um das große Dachfenster wachsen die
Dachziegeln nach oben. Und mit ihnen auch die Trittstufen für den
Schornsteinfeger. Und auf der anderen Seite des Hauses wird das zweite
Dachfenster eingebaut und ebenfalls die Ziegeln gelegt. Parallel
arbeiten heute die Verputzer. Sie bereiten ergänzen fehlende Teile des
Basisputzes und schliessen die Stoßkanten mit einem Gitternetz
(laienhafter Ausdruck).
Der Bauleiter schaut ebenfalls
kurz nach
dem Rechten. Mit dem Leiter der Verputz-Gruppe spricht er kurz ab, dass
diese - sofern das Wetter mitspielt - nächste Woche den Feinputz
machen. Die ganzen Eimer mit notwendigen Material sind heute auch
angekommen.
Zudem
wird nächste Woche die Haustür eingebaut. Wann
genau steht noch nicht fest. Wenn es gut geht ist sie schon drin, wenn
die Verputzer an diesen Bereich kommen.
Heute ist ebenfalls ein
ereignisreicher Tag, was Telefongespräche und weitere Termine angeht.
Erst ein Anruf der Stadtwerke. Am kommenden Dienstag kämen sie, um den
Wasserzähler zu installieren. Und einen Tag später gleich morgens um 8
(so spät? ;-) für den Stromanschluss. Kurz darauf ruft das für Elektro
und Heizung zuständige Unternehmen an. Sie würden am Montag gegen
Mittag ankommen und fragen, ob wir dann direkt am Nachmittag die
Bemusterung für die Elektro-Installation vornehmen können. Das heißt am
Wochenende muß ich mit den Planungen soweit fertig werden. Sie
fragen zudem nach Wasser und Strom und ich informiere sie über die
Termine der Stadtwerke.
Ich nutze die Gelegenheit und
frage den
Bauleiter, wann er etwa mit der Fertigstellung rechnet. Er kalkuliert
mit der KW 10 oder 11 als Fertigstellungstermin.
13. Dezember 2007Heute
geht es weiter. Die letzten Lücken des Daches außen und auch
die
Dämmung innen werden fertiggestellt. Dabei fehlen ein paar
Ortgang-Ziegeln. Sie werden nachbestellt und erst mal durch normale
Ziegeln ersetzt.
Das Verputzer-Team kommt mit
dem Verputzen der
Stösse und Lücken gut voran. Gegen Abend können sie auf einer
Stirnseite noch den Feinputz - und damit die Farbe - aufbringen. Der
Gelbton sieht klasse aus. Wie gewünscht hat er keinen Rot- sondern eher
einen ganz kleinen Grünstich. Er wirkt dadurch nicht warm und
"einschläfernd", sondern frisch und "erheiternd".
14. Dezember 2007Das
Aufbau-Team hat seine Arbeit gegen 11 Uhr beendet und sich auf den
Heimweg nach Berlin gemacht. Die Verputzer haben die Hälfte des
Mittelhauses, den Eingangsbereich und einen Teil der nördlichen
Hausfront verputzt. So geht es nun ins Wochenende:
15. Dezember 2007Unter
der Woche habe ich mir einen speziellen Laubschutz für die Regenrinne
gekauft. Durch die Nähe zu den Bäumen wird mir sonst im Herbst zuviel
Laub und Kastanien auf und in die Regenrinne fallen und ich befürchte
diese schnell verstopfen.
Das Gerüst bietet mir die ideale
Gelegenheit, diesen Laubschutz an der Regenrinne zu montieren.
Dummerweise haben wir Temperaturen um den Gefrierpunkt und es ist eisig
kalt - sowohl dort oben auf dem Gerüst als auch ganz speziell die
Regenrinne. Trotzdem gelingt es mir, die Hälfte der Regenrinnen
abzudecken. Eine will ich morgen machen, für die beiden restlichen muss
ich warten bis die Verputzer weitermachen, denn an diese Regenrinnen
komme ich wegen deren Abdeckungen momentan nicht ran.
17. Dezember 2007Es
ist - wie man so schön sagt - schweinekalt. Dauerfrost! Und damit zu
kalt für ein Fortführen des Außenputzes. Damit die Eimer nicht im noch
ungeheizten Haus einfrieren (frostfrei lagern!) und da sie dem Team für
Heizung, Sanitär und Elektro sowieso im Wege wären räume ich die Eimer
ins frostfrei gehaltene Glashaus.
Kurz nach 10 kommt ein
Transporter. Die Haustür kommt. Sie tauschen die Bautüre gegen die
richtige Haustür aus. Diese ist mit Pappe und Klebeband noch geschützt.
Die Kanten der Seitenteile (die eigentlich frei liegen) decken sie mit
einer Holzverkleidung ab, damit bei den ganzen Transporten die noch
anstehen nichts an der Tür passiert. Ungestört konnten sie heute schon
nicht arbeiten. Ich war noch am raustragen der Eimer mit dem Außenputz,
die Firma für Heizung, Sanitär und Elektro am Reintragen ihres
Arbeitsmaterials und ein Mitarbeiter der Stadtwerke wuselte noch wegen
dem Stromanschluss dazwischen herum.