Bau-Tagebuch
 

Die Feinplanung
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vom Vertrag bis zum Baubeginn

9. Februar 2007
Der Architekt ist da. Er schaut sich das Baugelände an, macht ein paar Fotos und dann gehen wir das Planungsprotokoll (9 Seiten) sowie die von R überarbeiteten Pläne mit den Anmerkungen durch.
Das Planungsprotokoll beschäftigt sich vorwiegend mit Angaben zum Bauplatz, Regelungen zur Baugenehmigung, Nachbarschafts-Anfragen, Ausstattung (Heizung) etc. Auf all diese Dinge möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen, das würde den Rahmen sprengen.
Zu den von R zur Verfügung gestellten neuen Plänen und Ansichten habe ich einige kleine Änderungswünsche:
  • Das Einzelfenster im Wohnzimmer lasse ich unter den Balkon ziehen. Es ist damit geschützter und - wichtiger - im Wohnzimmer bekomme ich eine größere Stellwand für einen Schrank.
  • Das Fenster im Arbeitszimmer an der Stirnfront lasse ich so verschieben, dass die Fenster an der Stirnfront eine harmonische Linie einnehmen.
  • Da ich mittlerweile bzgl. Eckbadewanne fündig wurde und diese Wanne nur in einer Ausrichtung erhältlich ist muss die Eckbadewanne genau in die andere Ecke im Badezimmer. Aus diesem Grund und auch um Platz zu gewinnen streiche ich zudem einen der beiden Waschtische.
R hat in einer Checkliste 11 Punkte aufgelistet. Darunter sind Punkte wie:
  • Die vorgesehene Wärmepumpe reicht für das EG/OG aus. Durch den großzügigen Luftraum (Galerie) wird sie aber nicht mehr reichen um auch das KG zu heizen. Da ich dies nicht vorhabe ist dies ok.
  • Das Treppenhaus im Keller muss wärmegedämmt werden, da für die Kelleraußenwände keine Dämmung vorgesehen ist.
  • Der Dreieckserker wird nicht als Wintergarten, sondern als Wandbauweise mit raumhohen Fenstern hergestellt.
  • Zusätzliche Installationswände wurden für KWL-Anlage benötigt. Diese sind jedoch so geschickt angeordnet, dass es gar nicht auffällt oder "weh tut". 
  • Aus bautechnischen Gründen ist die Kellertreppe etwas schmäler als die Treppe ins OG. 
  • Durch die Badezimmerwand muss das Galerie-Fenster an dieser Stelle unterbrochen werden. 
  • Ein Kipp-Mechanismus in den Galeriefenstern ist nicht möglich, weil die Fensterhöhe dann zu klein wäre.
  • Für den Zugang zum Schornstein ist zu klären, ob dieser über einen Außenaufstieg oder über das Dachflächenfenster im Bad erfolgen kann.
Ich kann alle Punkte nachvollziehen und stimme allen Änderungen zu. Da durch den Entfall der Kippfunktion bei den Fenstern im Dachreiter die Lüftungsmöglichkeit hier entfällt und ich befürchte, dass sich im Sommer die Wärme dort oben staut lasse ich ein zusätzliches Dachflächenfenster einplanen.
Bzgl. Zugang zum Schornstein notiert sich der Architekt die Adresse des Schornsteinfegers. Er will dort anfragen, welche Lösung er akzeptiert. Die Standardlösung (Bodentreppe mit Schornsteinfeger-Ausstieg) ist schwer realisierbar, weil der Mitteltrakt bis zum First ausgebaut wird.

Auf den Plänen hat R zur Abstützung der Galerie und des Daches einen Pfeiler im Wohnzimmer eingeplant. Der stört mich dort gewaltig. Der Architekt weiß im ersten Moment gar nicht, was das sein soll, bis ihm dann klar wird, dass das ein Trägerpfosten sein soll. Er stimmt mit mir überein dass das ungünstig ist. Wir streichen den und geben stattdessen an, dass R zur Abstützung einen Querbalken auf Deckenhöhe über die offene Galerie zur Außenwand einbauen soll.

Der Architekt wird in den nächsten Tagen die Pläne überarbeiten. Zur Höhenbestimmung benötigt er aber einige Maßangaben. Er wird dafür einen Vermesser beauftragen.

So soll unser Haus dann mal aussehen:

Ansicht Nord:


Ansicht West:


Ansicht Süd:


Ansicht Ost:


20. Februar 2007
Der Vermesser ist da. Leider bin ich nicht zu Hause. Meine Eltern bekommen mit, was er alles tut. Und das ist der totale Irrsinn: Er vermisst auf dem kompletten 2800 Quadratmeter großen Grundstück jede Erhebung, sei es ein Mäuerchen oder ein Strauch oder ein Baum. Selbst die, die gerade von meinem Vater abgerissen werden, da da ja das Haus hin soll.
Dummerweise verläuft die offizielle Grenze noch im Hof des Nachbarn. Der hat zwar von meinen Eltern diesen Teil abgekauft, dies aber nie beim Katasteramt vermessen und ändern lassen. Dadurch muss der Vermesser auch dort in den Hof, was zu einigen Streitigkeiten führt.
Zu zweit war der Vermesser fast den ganzen Tag da. Auf diese Rechnung bin ich mal gespannt...

26. Februar 2007
Auf dem Grundstück haben die Stadtwerke einen Strompfeiler. An diesem Pfeiler wird der Strom aus der Erde kommend auf eine Oberleitung geführt. Das Haus meiner Eltern ist über diese Oberleitung angeschlossen.
Ich frage bei den Stadtwerken an, ob mein Neubau unterirdisch oder auch über eine Oberleitung versorgt wird. Es wird eine Oberleitung. Ich informiere den Architekten, damit er dies bei der Planung berücksichtigen kann.

27. April 2007
Heute sind vom Architekten die Unterlagen für den Bauantrag gekommen. Er hatte mich vorher telefonisch informiert, dass er den Bereich zwischen Haus und Garage mit einer Überdachung versieht, damit die Garage offiziell am Haus angebaut ist. Das er dafür aber das Fenster im Arbeitszimmer wieder an seinen ursprünglichen Platz verschiebt davon hat er nichts gesagt.
Das ärgert mich, aber ändern werde ich daran wohl kaum was können und wenn kostet das wieder Zeit. Also nehme ich es so hin.
So sehen jetzt die Pläne aus:

EG


OG:


Keller:

11. Juni 2007
Mit der Post kommt ein dicker Brief von R. Es sind der Energiebedarfsnachweis und die Statik-Berechnungen für das Haus, beides in zweifacher Ausfertigung. Eine für mich und eine für das Bauamt, die ich dort in den Briefkasten werfe.

20. Juni 2007
Bei der Bemusterung weist uns der Berater darauf hin, dass wir bei einem 1-zügigen Schornstein, wenn wir später einen Ofen einbauen wollen, für diesen Ofen wegen der Lüftungsanlage eine Außenluft-Versorgung brauchen. Bevor wir dann einen Kanal unter der Decke verlegen müssen empfiehlt er uns, noch einen Lüftungsschacht in den Kamin einzubauen.  Ein sehr guter Vorschlag. Wir schauen uns die Pläne an. Da wir schon ziemlich genaue Vorstellungen von der Kücheneinrichtung haben geht das aber an der Seite, unter der im Keller eine Wand ist. Das ist aber kein Problem, diese kann dort unterbrochen werden. Wir wählen diese Lösung.

21. Juni 2007
Während wir bei R zur Bemusterung waren hat das Tiefbauunternehmen unseren Abwasser- Anschluss gesetzt und auch den Revisionsschacht. Mein Vater sagt mir, sie hätten ein Rückschlagventil eingebaut. Ok, mit dem Bauleiter der Kellerbaufirma muss ich über sein Angebot ja sowieso reden. Ich schreibe ihm den aktuellen Stand und welche Positionen aus seinem Angebot damit hinfällig werden. Ferner ersetze ich die Isolierglasfenster wieder durch die Standardfenster. Bzgl. der Wärmeisolierung bitte ich ihn um eine Stellungnahme, wie sinnvoll die vom Berater vorgeschlagene Dämmung des Bereiches außerhalb des Erdreiches ist.

27. Juni 2007
Bzgl. Rückstauventil schaue ich viele Seiten im Internet durch. Die Meinungen gehen weit auseinander. Mal wird sie Revisionsschacht gutgeheißen, weil dann der ganze Druck vom Haus wegbleibt. Mal wird sie unter dem Keller gutgeheißen, weil dann für die oberhalb der Rückstauebene liegenden Abläufe der Ablauf noch möglich wäre (kann ich nicht ganz nachvollziehen, wenn die Rohre von außen zu sind kann doch mit oder ohne Klappe nichts mehr raus). Ich schreibe ein Mail an das Bauamt und frage nach, wie man dort zu diesem Thema steht.

27. Juni 2007
Frau P vom Bauamt ruft mich bzgl. der Rückstauklappe an. Ich hätte die Vor- und Nachteile ja schon gut aufgelistet. Sie würden beides akzeptieren. Am besten wäre eine Zwischenlösung - nahe am aber nicht unter dem Haus. Aber das würde nochmal Kosten verursachen und macht so gut wie niemand. Von den beiden Alternativen würde sie die Rückstauklappe unterm Haus etwas mehr empfehlen als im Revisionsschacht.

28. Juni 2007
Das Tiefbauunternehmen teilt mir auf Anfrage mit, dass ein Mißverständnis vorliegen müsse. Sie hätten kein Rückstauventil eingebaut, sondern nur eine Vorrichtung, in die ein solches Ventil eingesetzt werden kann. Ok, damit ist das klar, der Kellerbauer kann sie unterm Keller installieren.
Bzgl. der Wärmeisolierung habe ich mich für die komplette Isolierung entschieden. Ich liste alle Änderungen auf, errechne den sich dadurch verändernden Betrag, passe das Summenblatt der Bemusterung entsprechend an und sende es R als Freigabe der Bemusterung.

6. September 2007
Jetzt ist nach dem der ganze Hickhack mit der Finanzierungssicherstellung geklärt ist wieder eine Woche ins Land gegangen, ohne dass ich von R irgendetwas gehört hätte. ICh rufe an. Man sagt mir, dass morgen die letzten Pläne fertig würden und nächste oder übernächste Woche der Bauleiter zum Baustellengespräch käme. Er würde sich in den nächsten Tagen melden. Danach ginge es dann auch zügig mit dem Kellerbau los.

8. September 2007
Post von R. Der Brief enthält den Ausführungsplan für den Keller sowie den Kellerdecken- Aussparungsplan mit den zusätzlichen Kragplatten für die Erker. Im Schreiben heißt es, das damit die Planung abgeschlossen ist. Die Pläne sind zeitgleich an das Kellerbau-Unternehmen mit dem Auftrag zur Errichtung des Kellers gegangen. Wann genau es losgeht erfahre ich dann wohl von denen. Im Brief heißt es dazu "Der Baubeginn erfolgt in Abstimmung mit unserer Terminstelle und der Kellerbaufirma".
Bei genauer Durchsicht der Pläne entdecke ich zwei Fehler. Zum einen ist für den Ablauf Bad im Keller nicht der Abwasser-Anschluss eingezeichnet. Und zum zweiten ist eine der beiden Schnittansichten für den Treppenabgang von der falschen Seite dargestellt. Ich informiere die Planungsabteilung von R sicherheitshalber per Mail.

11. September 2007
Der Planungsleiter von R ruft mich an. Der Schnitt würde stimmen. Aber ja, der Abwasser-Anschluss für das Bad wurde vergessen. Und er gestaltet sich nicht so ganz einfach, da er den Anschluss der Kamin- Entwässerung kreuzen würde. Er fragt mich ob ich einverstanden sind, dass sie das Abwasser-Rohr vom Bad unter der Kellerdecke bis zur Außenwand führen. Da es keine sinnvolle Alternative gibt stimme ich zu.

12. September 2007
Erneut Post von R. Diesmal kommen die Pläne für EG und OG sowie die Schnittpläne. Im Begleitschreiben weisen sie daraum hin, dass im Bad noch eine Vorsatzwand für die Bade- wanne erforderlich wurde. Deshalb musste das Waschbecken um 6,5 cm verschoben werden. Ferner wurde wegen der Handtuch-Heizung neben der Dusche ein Verschieben der Toilette um einige Zentimeter erforderlich. Alle 3 Änderungen sind ok und stören nicht. Die genaue Durchsicht der Pläne bringt diesmal keine Überraschungen. Ich bin vollauf zufrieden.

14. September 2007
Mein Vater ist im Garten und misst und markiert und... Er kann es wohl gar nicht abwarten. Oder was soll das werden?
Die Antwort kommt 2 Stunden später. Er war auf dem Bauamt. Hat dort nachgefragt ob ich das Haus etwas drehen dürfte (und dabei den Abstand zur südöstl. Grenze von 5 auf 3 Meter reduzieren. Das würde wesentlich mehr von der alten Hoffläche erhalten. Und kaum zu glauben, das Bauamt soll gesagt haben das ginge schon. Ich müsste dann aber das Haus parallel zum Elternhaus stellen. --- ohne Worte, im Frühjahr war lt. Architekt die 5-Meter-Grenze noch absolut tabu.
Ich setze mich hin und zeichne in den Plan mögliche Änderungen ein. Es zeigt sich sofort, drehen ist unsinnig. Damit drehe ich mich mit Balkon und Terasse von Osten nach Norden und weg vom zukünftigen Garten. Aber was gut gehen würde wäre, das Haus nach Südosten zu schieben. Schon ein Meter (wenn das Bauamt nur den Erker in der 5-Meter-Zone erlauben würde) würde schon viel bringen. Nochmehr natürlich, wenn ich gleich 2 Meter schieben dürfte. Zumal damit der "Engpass" Abstand Garage auf > 3 Meter wachsen würde.
Übrigens: von wegen der Bauleiter meldet sich wahrscheinlich Freitag oder Montag. Der Freitag ist rum, der Montag und der Rest der Woche auch. Gehört habe ich von ihm nichts...

15. September 2007
Wieder Post von R. Die neuen Kellerpläne. Jetzt läuft die  Abwasserleitung unterhalb der Decke von Keller 1 zur Außenwand und vereinigt sich dort mit dem Abwasser der Küche. Den Vermerk "Verkleidung durch den Bauherrn" finde ich weniger nett. Dafür dass ich dieser Lösung zugestimmt habe hätten sie dies wenigstens tun können.
Dafür haben sie allerdings eine komplette Dämmung/Füllung des schmalen (ca. 15cm breiten Schlitzes hinter dem Kamin vorgesehen.
Interessant: der Schnitt wurde gedreht. Also hatte ich doch Recht!!!

18. September 2007
Ich habe immer noch keine weitere Informationen und rufe den Kellerbauer an. Er sagt mir dass R Druck macht er solle so schnell wie möglich den Keller erstellen. Er müsse noch die Termine abstimmen, dann würde er sich melden.
2 Stunden später ruft er an. Er hätte Probleme gehabt mit dem Erdaushub. Das vorgesehene Tiefbauunternehmen hat so schnell keine Zeit. Er hat nun ein anderes Unternehmen beauftragt. Die Bodenplatte soll am 10. und der Keller am 12. Oktober erstellt werden. Die übrigen Termine schickt er mir zu.

19. September 2007
Nochmal ein Anruf vom Bauleiter für den Keller. Er hätte gesehen dass im Plan eine Treppe vor dem Eingang eingezeichnet ist. Ob ich das wirklich so wollte. Es wäre doch viel besser diese erst zu planen wenn das Haus steht. Damit überrascht er mich. Ich muss erst mal darüber nachdenken.

21. September 2007
Noch immer habe ich keine Termine. Nun wird es langsam eng, ich muss dem Vermesser ja ein klein wenig Vorlauf auch einräumen. Ich rufe ihn an und informiere ihn. Er bittet mich, ihm den Lageplan und die Pläne für Keller und EG zuzusenden. Dann bereitet er sich schon mal vor und kann dann kurzfristig die Grobverpflockung machen.

23. September 2007
Noch immer keine Termine. Ich schreibe dem Bauleiter für den Keller nochmal ein Mail und weise ihn auf die Dringlichkeit hin.

24. September 2007
Der Terminplan ist da:
bis 28.09.GrobverpflockungVermesser
01.10.-05.10.AusschachtungTiefbau-Unternehmen
bis 08.10.Feinabsteckung mit Höhenkontrolle SauberkeitsschichtVermesser
10.10.Erstellung BodenplatteKellerbau-Unternehmen
12.10.Keller stellen und betonierenKellerbau-Unternehmen
16.10.AbdichtungKellerbau-Unternehmen
23./24.10.Dämmung, Noppenbahn, LichtschächteKellerbau-Unternehmen
25./26.10.Regenrohre, Keller anfüllenTiefbau-Unternehmen
ab 29.10.AbnahmeHausbau-Unternehmen

Nahezu gleichzeitig kommt ein Anruf des Tiefbau-Unternehmens mit der Frage, ob der Vermesser die Grobverpflockung bereits am 26. September machen könnte. Dann würden sie bereits am 27. September mit dem Aushub beginnen.
Und der Bauleiter von R ruft mich an: Er denke es wäre gar keine Treppe nötig, man könne doch das Erdreich aufschütten und einen ansteigenden Weg machen. Ich weise ihn darauf hin, dass vor dem Eingang der Hof ist und wir den nicht schief haben möchten. Zudem steht ca 5 Meter weg die Garage und die will ich nicht von außen zuschütten. Er schlägt vor, sich das vor Ort gemeinsam anzusehen und dann zu entscheiden.

25. September 2007
Der Vermesser stimmt zu, er kommt morgen zur Grobverpflockung. Ich informiere das Tiefbau-Unternehmen, dass sie am Donnerstag anfangen können.
Danach rufe ich gleich den Bauleiter vom Kellerbau-Unternehmen an und informiere ihn auch. Er ist hocherfreut dass das klappt. Bzgl. Treppe hätte er noch mal nachgedacht, er fände die Lösung die R vorschlägt sehr gut und würde die Treppe so wie in den Plänen eingezeichnet einplanen, wenn mir das Recht ist. Ist mir, ich finde diese Lösung auch sehr gut.

27. September 2007
Vom Bauleiter des Kellerbauers bekomme ich einen erneuten Anruf. Er sagt mir er hätte die Treppe mit 5 Stufen geplant. Sähe gut aus. Er würde mir den Entwurf zusenden, müsse aber schnell das OK haben weil er sie dann Montag in die Produktion geben müsse.

2. Oktober 2007
Der Montag ist rum, einen Entwurf für die Eingangstreppe habe ich nicht erhalten. Den Kellerbauer konnte ich telefonisch auch nicht erreichen. Mal sehen wie das weitergeht.

3. Oktober 2007
Wieder eine Meldung vom Bauleiter Keller: R hätte ihn informiert dass die Treppe entfallen würde. Hä??? Mit mir hat keiner gesprochen. Ich rufe dort trotzdem nicht an. Mal sehen wie das weitergeht...

5. Oktober 2007
Der Bauleiter für den Keller besichtigt die Baugrube und fragt mich, ob mich Rensch bzgl. Treppe angesprochen hätte. Er hätte Rensch nochmal angerufen und sie soll jetzt doch gebaut werden.
Am Abend finde ich dann ein Mail von R vor. Wegen der geänderten Eingangssituation sei eine andere Treppenanlage notwendig. In der Anlage wäre das Änderungsprotokoll beigefügt, das ich bitte bis 9. Oktober unterschrieben zurücksenden soll.
Hä??? Geänderte Eingangssituation? Daran hat sich nie etwas geändert!!!
Die Anlage enthält nur eine Aufpreisberechnung. Nicht mal einen Entwurf, wie es jetzt aussehen soll. Zudem hat mir der Kellerbauer gesagt er hätte 5 Stufen geplant. 4 waren schon in der bisherigen Planung, 2 mehr soll ich jetzt bezahlen. 4 + 2 = 5 ??? Und diese 2 Sufen mehr sollen mehr als doppelt so viel kosten wie die 4 anderen inkl. Podest???
Es geht nicht anders, R zwingt mich zum dritten mal zu einem Beschwerdebrief. So geht das nicht. Erst planen sie völlig an mir vorbei und dann kommen sie mit einer solchen Preis- vorstellung. Da schwillt mir der Kamm. Ich schreibe klar und deutlich was ich von dem Verhalten halte und dass ich diese Preisänderung nicht akzeptiere. Mal sehen wie sie nun reagieren.
Den Kellerbauer informiere ich, dass ich die Änderung gemäß Änderungsprotokoll ablehne und dass ich erwarte, dass R nun die Treppe streicht. Das wollte ich zwar nicht, aber für den Preis den sie für die Rohtreppe (also nur Beton ohne Belag) haben wollen bekomme ich von anderen garantiert eine komplette Treppe und mehr.

6. Oktober 2007
Mit der Post kommt die Statik-Berechnung für den Keller in doppelter Ausfertigung. Eine für mich, eine für das Bauamt. Ich werfe sie dort in den Briefkasten.

8. Oktober 2007
Eigentlich hätte ich erwartet dass nach den Unstimmigkeiten und meiner Ablehnung bzgl. Eingangstreppe R sich heute meldet. Aber es tat sich nichts.

10. Oktober 2007
Beim Bau der Keller-Bodenplatte markieren die Bauarbeiter eine Stelle, an der ich nichts erwarte. Ich frage nach und bekomme zu hören, dass 3 Fundamente an dieser Ecke erstellt werden sollen. Das kann nur heißen dass die Treppe noch in der Planung ist. Ich rufe den Bauleiter für den Keller an. Er sagt mir, R und er wollten mit mir vor Ort einen Termin machen. Das Angebot von R sei sehr günstig und er wäre sich sicher dass ich letztendlich dann zustimmen würde. Ich widerspreche, was soll ich mit solchen Fundamenten wenn ich später die Treppe anders planen. Letztendlich entscheiden wir das die Treppe wegbleibt und ich separat darum kümmere.

18. Oktober 2007
Der Bauleiter von R hat beim Baustellengespräch vorgeschlagen, ich solle zusehen dass sobald als möglich die Stadtwerke den Strom- und Wasseranschluss legen. Strom geht allerdings erst wenn das Haus steht, denn der kommt ja über einen Dachständer.
Der Bauleiter für den Keller bot aber an, dass die Stadtwerke bereits den Wasseranschluss legen können.

19. Oktober 2007
Ich habe bei den Stadtwerken angerufen und die Möglichkeit offeriert, die offene Baugrube für den Wasseranschluss zu nutzen. Man will darauf aber nicht eingehen. Den Stadtwerken ist es lieber, wenn sie selbst die Grube füllen können. Da nehmen sie gerne in Kauf, dass sie auch vorher wieder aufbuddeln müssen.

22. Oktober 2007
Der Bearbeiter der Stadtwerke ist da und schaut sich den Keller an. Unter der Treppe zum Eingang will er nicht den Anschluss verlegen, so dass wir den etwas zur Seite schieben müssen.
Bzgl. Verfüllung der Baugrube wäre es ihm am liebsten, wenn in diesem Bereich das Tiefbau-Unternehmen ca. 1 m nicht anfüllt. Dann können sie von dort den Anschluss machen und müssen nur noch den Rest auffüllen.

23. Oktober 2007
Der Bauleiter für den Keller ist diese Woche in Urlaub. Sein Vertreter ruft mich an und fragt, wann R mit dem Haus kommen will. Ich sage ich weiß es nicht. Er informiert mich, dass das Tiefbau-Unternehmen Terminprobleme hat und wenn R nicht gleich übernächste Woche kommen will dann könnten sie das Anfüllen bei mir etwas nach hinten schieben. Er will bei R anfragen und mich dann informieren.

31. Oktober 2007
Heute mal wieder ein Mail von R (vom Ausstattungsberater). Er stellt die Frage, wie wir gerne das Rücklaufgeländer im Erdgeschoss hätten: als Brüstungsgeländer oder als Harfen- geländer.
Ich dachte eigentlich mit der Bezeichnung "Rücklaufgeländer" wäre schon ein Brüstungs- geländer gemeint, aber es ist ja gut wenn sie nachfragen. Wir entscheiden uns für selbiges, das Harfengeländer wirkt uns zu sehr wie ein "Käfig".

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